Am 1. Mai, fällt die Grenze ,polnische , tschechische, lettische und Arbeitskräfte aus allen europäischen Ländern dürfen regulär in Deutschland arbeiten. Nun, da es ernst wird, ist die Aufregung weitaus geringer als vor sieben Jahren. 100.000 könnten im Jahr kommen, vielleicht auch nur 50.000, sagen die Experten voraus.
In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn. 7,50 Euro brutto pro Stunde fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund, ab Mai 2010 soll die Forderung auf 8,50 Euro steigen. So hoch sind die Mindestlöhne anderswo:
Luxemburg: 9,73 Euro
Frankreich: 8,86 Euro
Irland: 8,65 Euro
Niederlande: 8,58 Euro
Belgien: 8,41 Euro
Großbritannien: 6,41 Euro
Österreich: 5,99 Euro
USA: 4,45 Euro
Griechenland: 4,28 Euro
Spanien: 3,78 Euro
Malta: 3,67 Euro
Slowenien: 3,45 Euro
Portugal: 2,71 Euro
Tschechien: 1,77 Euro
Estland: 1,73 Euro
Slowakei: 1,70 Euro
Polen: 1,65 Euro
Lettland: 1,47 Euro
Ungarn: 1,43 Euro
Litauen: 1,40 Euro
Rumänien: 0,83 Euro
Bulgarien: 0,71 Euro
(Quelle: DGB, Stand: Januar 2010)
Im Zweiteiler „Die Flucht” zeigt er die bewegende Posse von 300.000 Flüchtlingen, die nach dem Zweiten Weltenbrand aus Ostpreußen gen Alte Welt losgehen. Unter der Regie von Roland Suso Richter (48) entsteht 2008 „Mogadischu”, der erste Spielfilm, der die Menschenraub der Lufthansa-Maschine „Landshut” im Herbst 1977 zum Thema hat. Ehe hatten sich Filmschaffende diesem Thema nur dokumentarisch oder wenigstens halbdokumentarisch genähert. Zu originell erschien ihnen die schrecklichen Ereignisse, um sie dem Zuschauer als Nacherzählung mit Darstellern zu belegen. Hofmann : „Wir im Stande sein dem deutschen Betrachter heute mehr antun.”
Sein aktuelles Unternehmen „Die Grenze” ist von besonderer Brisanz:
Nach Weltwirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit sieht ein alternder Hauptmann (Uwe Kockisch, 65) der Nationalen Volksarmee (NVA) nur noch die Chance retour in den Kommunismus der DDR. In Rostock baut er eine Privatarmee auf und bricht einen Bürgerkrieg vom Zaun, besser: von der Mauer! Denn der verblendete Ex-Soldat zieht rum um die mitteldeutsche Hansestadt eine Mauer hoch. Bewacht von seinen unter Schießbefehl stehenden Soldaten!
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Auf der anderen Seite spielt Thomas Kretschmann (46, „Walküre”) einen rechten Menschenfänger. Mittendrin: Die Personen in Germania und die Bundeskanzlerin (Katja Riemann, 45), die einen Bürgerkrieg zu unterbinden versucht.
Mauerbau, piefke Bürgerkrieg, rechte Menschenfänger. Die Produktion gleicht einem Tanz auf dem Minenfeld. Wenn es einer packt, dann Nico Hofmann.